Montag, 21. September 2009

Deutschlands beste Rettungsschwimmer kommen aus Bayern

(ein Bericht von unserem Korrespondenten Hans Friedrich)

Wülfershausen (hf). Aus Wülfershausen kommen Deutschlands beste Rettungsschwimmer und zwar in allen drei Altersklassen. In Bad Kötzting in der Oberpfalz holten sich die 8 bis 10, 11 bis 13 und die 14 bis 16 Jährigen Unterfranken die ersten Plätze. Insgesamt nahmen zehn Wasserwachten der einzelnen Bundesländer an dem Wettbewerb teil, der zum 11. Mal ausgetragen wurde. Oliver Mignon, stellvertretender Vorsitzender der Wasserwacht Bayern, kennt zwar nicht Wülfershausen aber die Mannschaft, die einfach Spitze in Bayern sei. Zum zehnten Mal standen die Wülfershäuser damit bei einer bundesweiten Entscheidung der Wasserwachten auf dem Siegertreppchen fünfmal davon auf Platz eins, ansonsten waren sie Vizemeister.

Der Empfang zu Hause in Wülfershausen am Sonntag, der hat dann gezeigt, daß die Bürger der Gemeinde stolz auf ihre Wasserwacht sind. Hier wurden die Sieger mit Blasmusik empfangen und von Bürgermeister Peter Schön, Vorsitzender der Kreiswasserwacht Rhön-Grabfeld und dem Kreisvorsitzenden des BRK-Rhön-Grabfeld, Hubert Kießner beglückwünscht. Natürlich kamen dabei dann auch noch einmal die Erinnerungen an den Wettbewerb auf und Trainer Rüdiger Arbes gab zu, daß sich für ihn ein Traum erfüllt habe: Alle drei Mannschaften einmal auf dem Siegertreppchen auf Bundesebene. In Bad Kötzting habe sich bei den einzelnen Wettbewerben dann schnell gezeigt, daß man gute Chancen habe, sagte Arbes, auch wenn man hie und da mit sehr schweren Konkurrenten kämpfen musste.

So zum Beispiel bei den Schwimmwetttkämpfen im Kötztinger Hallenbad. Auf einer Länge von 25 Metern galt es dabei die verschiedenen Disziplinen zu absolvieren. Dazu gehörte unter anderem das Kleiderschwimmen oder auch das Ablegen von Tauchringen. Während der eine Schwimmer die Ringe in vorgegebenen Abständen ablegte, musste der zweite sie dann wieder einsammeln. Daß die Mannschaft aus Wülfershausen aber auch hier erfolgreich war, das zeigte sich vor Ort. Erfreulich, daß auch viele Eltern und Bekannte mitgekommen waren und die Mannschaften entsprechend anfeuerten. Waren die Kleinen, also die 8-10 Jährigen am Vormittag im Schwimmbad und hatten sich hier wacker geschlagen, waren die beiden anderen Mannschaften am Nachmittag dran. Doch schon am Ende stand fest: „Wir denken, wir haben den Pokal – welchen auch immer!“

Das es jeweils Platz eins sein wird, das war zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht klar. Bei der Preisverleihung am Abend, da schlugen die Herzen der Wülfershäuser denn auch höher, als Mannschaft für Mannschaft genannt wurde und sie nicht dabei waren. Dreimal hieß es dann: „Der erste Platz beim 11. Wasserwacht-Bundeswettbewerb der Rettungsschwimmer geht nach Bayern, nach Wülfershausen. Die Freude im Saal war umwerfend und ergriff jeden und lauthals erklang immer wieder der Wülfershäuser Schlachtruf: „Auf die Wülfershäuser ein dreifaches Patsch naß und auf wülfershäusersisch „dreß noß“. Bürgermeister Peter Schön, der wie immer mit dabei war, der war sprachlos und überwältigt, wie viele andere auch. „Das hat es noch nie gegeben!“ Gegenseitig fiel man sich in die Arme und beglückwünschte sich.

Allerdings stand erst am nächsten Tag morgens fest, daß alle drei Mannschaften den ersten Platz erreicht hatten, denn wieder einmal, wie schon bei der Bayerischen Meisterschaft in Iphofen, hatte man sich verrechnet. Um 600 Punkte und das bedeutete zunächst, daß die Jüngsten der Wasserwacht auf Platz zwei kamen, damit aber vollauf zufrieden waren, wie Christine Göpfert, die Trainerin meinte. Am Morgen bei der Abreise dann die Überraschung, als offiziell verkündet wurde: Nicht Thüringen, sondern Bayern ist auf Platz eins. Noch vor der Abfahrt nach Hause wurden die Pokale getauscht und die Freude der Wülfershäuser war übergroß. Die Wasserwachtler selbst: Die waren begeistert. Das hatte man nicht erwartet. Die Jüngsten hatten sich gerade mal den Platz sechs ausgemalt, die anderen schon ganz vorne. Schwierig sei es allemal gewesen, aber man habe es geschafft. Schon am frühen Morgen war Bürgermeister Peter Schön nach Hause gefahren, hatte hier die Musikkapelle organisiert und einen Empfang vorbereitet. Wie schon beim letzten Mal fuhren die Sieger dann auf dem Lkw der Firma Englert durchs Dorf.

Zuvor allerdings beglückwünschte Bürgermeister Peter Schön die Gruppe ganz offiziell im Namen der Gemeinde, stellte vor allem das Engagement der Eltern heraus, aber auch das der Kinder und Jugendliche. Ohne das alles, seien solche Siege nicht zu schaffen. Ein großes Lob galt den Trainern Christine Göpfert, Ute Menth und Rüdiger Arbes. Sie seien es, so der Bürgermeister, die viel Zeit investierten und die Kinder und Jugendliche anfeuern, sie motivieren und damit zu solchen Leistungen steigern. Auch der Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Rhön-Grabfeld, Hubert Kießner, beglückwünscht die Mannschaften und sprach erneut von einem Leistungszentrum der Wasserwachten in Rhön-Grabfeld. „Ihr seid nämlich spitze!“ sagte Kießner. Das Jahr 2009 sei das Jahr der Wasserwacht Wülfershausen und werde in die Geschichte des BRK und der Gemeinde Wülfershausen eingehen. Auch Kießner dankte den Trainern und meinte zu Bürgermeister Peter Schön gewandt, daß man durchaus am Ortschild den Hinweis anbringen könnte: „Wasserwacht Leistungszentrum“




Die drei Siegermannschaften aus Wülfershausen bei der Pokalübergabe auf den Siegertreppchen in Bad Kötzting. Foto: Hanns Friedrich


Die 8-10 Jährigen beim Erste Hilfe Parcour. Foto: Hanns Friedrich


Anfeuern beim Schwimmwettbewerb bei der Wasserwacht Meisterschaft auf Bundesebene.
Foto: Hanns Friedrich

Bilder und Infos zur Deutschen Meisterschaft im Rettungsschwimmen

Hier noch ein paar weiterführende Infos

die Hauptseite der 11. Bundeswettbewerb "Rettungsschwimmen für Jugendliche" Bad Kötzting 2009 findet ihr hier http://www.bwrsdj2009.de/ Hier werdet ihr auch in Kürze die Ergebnisse finden.

Die Mannschaft der Stufe I

Die Mannschaft der Stufe II


Die Mannschaft der Stufe III

3 MAL Deutscher Meister !

Was keiner für möglich gehalten hatte wurde wahr! Unsere Jugendmannschaften der Stufen I, II und III konnten bei den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen jeweils in ihrer Altersklasse den ERSTEN Platz (!) erringen.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH




Stufe I

Die Ortsgruppe Wülfershausen vertrat in allen drei Altersgruppen die Wasserwacht Bayern beim Bundeswettbewerb der Jugend in Bad Kötzting. Alle drei Mannschaften wurden Bundessieger:
Stufe I (8-10jährige): 1. Bundessieger
Stufe II (11-13jährige): 1. Bundessieger
Stufe III (14-16jährige): 1. Bundessieger
Schon am 19. Juli, als unsere Nachwuchsschwimmer mit dem ersten Platz von den Bayersichen Meisterschaften zurückkehrten war ganz Wülfershausen sprichwörtlich aus dem Häuschen. Daß man das noch toppen könnte, daß traute sich keiner auszumalen. Man kann sich sicher den Jubel vorstellen, der bei der Siegerehrung in der Lindnerhalle in Bad Kötzting vorherrschte. Dabei war es am Anfang gar nicht sicher, dass alle 3 Mannschaften mit dem ersten Platz heimkehren.



Stufe II

Bei der Siegerehrung landete die Stufe I auf dem 2. Platz?! Jedoch wurde im Nachhinein festgestellt, daß sich ein Fehler bei der Auswertung eingeschlichen hat. Dies führte dazu, dass die Mannschaft der Stufe I am Morgen nach der Siegerehrung offiziell als Sieger festgestellt wurden und den Pokal mit auf die Heimreise nach Wülfershausen nehmen können.





Wülfershausen reiste mit einer sehr großen Fangemeinde (fast alle Eltern der Kinder und Jugendlichen + Bürgermeister) am Freitag nach Bad Kötzting. Unser BRK-Pr essevertreter Hanns Friedrich verfolgte den Wettbewerb am Samstag während des gesamten Tages einschließlich der Siegerehrung um 22.00 Uhr und berichtet in Rundfunk und Printpresse über das Ereignis.
Am Sonntag um 16:00 gab es einen offiziellen Empfang der Gemeinde Wülfershausen für die Mannschaften. Es gratulierten neben dem Bürgermeister und KWW-Vorsitzendem Petre Schön, der Kreisgeschäftsführer des RK Hubert Kießner, sowie der Kreisgeschäftsführer a.D. Adolf Saam. Die Wülfershäuser Musikkapelle, die Presse und viele Bürgerinnen und Bürger begrüßten die siegreichen Rettungsschwimmer in der Gemeinde. In einem geschmückten Lastwagen der Fa. Englert wurden die Jugendlichen durch das Dorf gefahren. Ein Umtrunk im Gasthaus "Vitus" schloss sich an.


Weitere bilder und Berichte folgen an dieser Stelle





Montag, 20. Juli 2009

Bayerische Meisterschaften der Jugend 2009 in Iphofen


Stufe I nun doch noch Sieger

Wie wir erfahren haben, ist die Mannschaft aus Wülfershausen der Stufe I nun nachträglich zum Sieger erklärt worden. Offensichtlich gab es eine Panne bei der Auswertung. Das heisst ... ihr fahrt zur Deutschen !!!!!!!!!!!


Die noch nicht korrigierten Ergebnisse können ihr hier auf dieser Seite unter dem Menue unter "Ergebnislisten" abrufen.

Bayerische Meisterschaften der Jugend 2009 in Iphofen

Jugend der Wasserwacht Wülfershausen zweimal in Bayern auf Platz eins

Wülfershausen (hf). Landkreis Rhön-Grabfeld, Gemeinde Wülfershausen und BRK-Kreisverband Rhön-Grabfeld sind stolz auf die drei Wülfershausener Wasserwacht-Mannschaften, die am Sonntag in Iphofen beim Landesentscheid der Wasserwacht die vordersten Plätze holten. Das sagte der Kreisvorsitzende der Wasserwacht Rhön-Grabfeld, Peter Schön beim Empfang am Sonntagnachmittag in Wülfershausen. Die Wülfershäuser hatten den Bezirk Unterfranken in Iphofen am Samstag und Sonntag beim Wettkampf der bayerischen Wasserwachten vertreten. Die 11 bis 13 und die 14-16 Jährigen holten sich Platz eins, die 8-10 Jährigen sicherten sich den zweiten Platz und nehmen damit am Bundeswettbewerb im September in Kötzting teil.


Bild: Auf dem geschmückten Lastwagen, dem "Wasserwacht-Express" ging es für eine Runde durch das Dorf, bevor am Festzelt am Sportplatz weiter gefeiert wurde. Foto: Friedrich

Für den Empfang war beinahe das ganze Dorf auf den Beinen und begrüßte die Siegermannschaften mit dem Schlachtruf „Patsch nass“ und auf wülfershäuserisch „Dresch naß“. Immer wieder sangen die Fans außerdem daß Lied: „So sehen Sieger aus.“ Wenn man auch in Bayern oftmals nicht wisse wo dieses Wülfershausen liege, Respekt hätten alle bayerischen Wasserwachten vor der unterfränkischen Truppe, sagte Peter Schön. Er war sichtlich stolz auf seine Wasserwachtuer und mit ihm die Wülfershäuser. Seit neun Jahren holen vor allem die Gemischte Mannschaft der Erwachsenen, seit zwei Jahren die Jugendmannschaft die ersten Titel. An dem Wettbewerb in Iphofen nahmen insgesamt 70 Mannschaften aus Bayern teil, sagte Rüdiger Arbes, Trainer der Wülfershäuser Wasserwachtler. Im fällt vor allem ein Stein vom Herzen, denn mit der seit 2007 erst bestehenden Jugendmannschaft ist nun auch der Fortbestand der Wasserwacht Ortsgruppe Wülfershausen gewährleistet.

Zu den Gratulanten gehörte auch BRK-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner, der die Wülfershäuser Wasserwachtler als ein Aushängeschild im BRK-Kreisverband Rhön-Grabfeld bezeichnete. Sein Dank galt all denen die die wöchentlichen Trainingsstunden als Pflicht ansehen und damit nun in Iphofen die Kür mit Bravour bestanden. So etwas sei doch sicher besser, als vor dem Computer zu sitzen, sagte Kießner. Sein Dank galt den Trainern, die wie die Mannschaft viel Zeit einbringen, aber auch motivieren. Der BRK-Kreisgeschäftsführer: „Wülfershausen ist das Leistungszentrum für die Wasserwacht in Bayern.“ Schmunzelnd fügte er hinzu, daß er in den letzten Wochen so oft bei der Wasserwacht war, daß er sich schon einen Wohnortwechsel überlege. Verwiesen hat er darauf, daß in Absprache mit dem Vorsitzenden der Kreiswasserwacht, Peter Schön, am Jahresende die Erfolge der Wasserwacht-Ortsgruppen mit einer eigenen Feier angemessen würdigen werde. Schön sei es, daß die Jugend nun die Tradition der Erwachsenen fortsetzt und Wülfershausen damit weiterhin ganz vorne mit dabei sein wird.

Rüdiger Arbes berichtete, daß insgesamt 420 Jugendliche aus ganz Bayern aus 70 Landkreisen in Iphofen dabei waren und zwar seien es nicht nur die Wasserwachten sondern auch Jugendrotkreuzler gewesen, die ebenfalls ihre bayerischen Meister ermittelten. Die Bezirkssieger, wurden ja vor 14 Tagen in Mellrichstadt ermittelte (wir berichteten). Nicht nur sportliche Höchstleistungen wurden den 420 Jugendlichen abverlangt, sondern auch Kreativität, Teamgeist und Rot-Kreuz-Fachwissen wurden getestet. So ging es zum Beispiel ums Basteln und schauspielern ebenso wie um gegenseitige Unterstützung. Natürlich wurden auch alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue geknüpft. Die Teilnehmer erlebten damit den Gemeinschaftssinn und bereiteten sich so darauf vor, bei Notfällen oder Katastrophen
schnell und richtig zu helfen.
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Zur gleichen Zeit trafen sich die künftigen Rettungsschwimmer der BRK-Wasserwacht im Hallenbad Iphofen um ihre besten Rettungsschwimmer zu ermitteln. Spannend wurde es im
Schwimmbad, als sich die jungen Wasserwachtler im Alter von acht bis 16 Jahren in den verschiedensten Disziplinen, wie Flossen-, Taucher-, Kleiderschwimmen-, Rettungsschwimmen-, Rettungsleinen-, und Kombiniertenstaffel maßen. Getreu dem Motto des diesjährigen Landeswettbewerbs „Weltall“ ging es auf den Rot-Kreuz-Parcours. An den verschiedensten Stationen mussten die jungen Rotkreuzler ihre Erste-Hilfe Kenntnisse in
Theorie und Praxis zeigen, Fragen rund um das Thema Weltall beantworten und natürlich wurde auch das große Rotkreuzwissen getestet. Aus den verschiedenen Prüfungsabschnitten ermittelte man dann die Gesamtsieger in den vier Altersgruppen, die dann an
den Bundeswettbewerben des Jugendrotkreuzes teilnehmen. Sind das bei der Wasserwacht die Wülfershäuser so konnten sich die Sieger von Mellrichstadt, die Jugendrotkreuzgruppe „Mäuse“ aus Würzburg /Rottenbauer und die „Gummibären“ aus Würzburg in ihrer Altersstufe behaupten und sicherten sich, wie beim Bezirksentscheid den ersten Platz.

Montag, 6. Juli 2009

Erfolge der Ortsgruppen Mellrichstadt und Wülfershausen beim Bundeswettbewerb

(ww) Ergänzend zum Artikel über die Deutschen Meisterschaften in Speyer, hier noch ein paar Ergebnisse und Presseartikel

Ergebnisliste
Protokolldatei mit den Detailergebnisse
Medienecho (eine Sammlung von Veröffentlichungen)

Montag, 22. Juni 2009

Rhön-Grabfeld-Wasserwachtler bei Bundesentscheid auf zweitem und dritten Platz

Rhön-Grabfeld-Wasserwachtler bei Bundesentscheid auf zweitem und dritten Platz


Wülfershausen/Mellrichstadt (hf). Beim Bundeswettbewerb der Wasserwachten in Speyer am Wochenende landeten die Ortsgruppen der Wasserwacht Wülfershausen auf Platz zwei, die Ortsgruppe aus Mellrichstadt auf dem dritten Platz. Seit Jahren nehmen die Ortsgruppe der Wasserwachten Wülfershausen und Mellrichstadt an den Wettkämpfen auf Landkreis, Landes- und Bundesebene teil. Seit zehn Jahren sind die Wülfershäuser dabei auf Bundesebene „vorne dran“, wie Bürgermeister Peter Schön, gleichzeitig Kreisvorsitzender der Wasserwacht Rhön-Grabfeld sagte. Viermal wurden sie in ununterbrochener Reihenfolge Bundessieger, sechsmal, erreichten sie Platz zwei. Die Mellrichstädter sind zum zweiten Mal auf Bundesebene dabei und kamen, wie Trainer Klaus Nöthling sagt, „unerwartet so weit nach vorne.“ Die Konkurrenz, vor allem aus den neuen Bundesländern sei nämlich sehr groß gewesen.


Die Wülfershäuser Wasserwacht hatte für ihre siegreiche Mannschaft natürlich ein eigenes Begrüßungsschild vorbereitet und die Sieger bei Aussteigen aus den Bussen mit einem „Wülfershäuser dresch naß“ begrüßt. Foto: Friedrich


Wieder einmal sei die kleine Siegesfeier mit dem traditionellen St. Vitusfest in Wülfershausen zusammen gefallen, sagte der Bürgermeister bei der Begrüßung, nachdem die beiden Mannschaften unter dem Beifall der zahlreichen Gäste angekommen waren. Die Jugendlichen hatten sie wieder mit einem selbstgemalten Schild begrüßt und natürlich gab es zunächst Glückwünsche von allen Seiten. Mit dabei war auch Mellrichstadts Bürgermeister Eberhard Streit, den Peter Schön in Wülfershausen ganz herzlich willkommen hieß. Außerdem BRK-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner aus Bad Neustadt und die Vorsitzende der Wasserwacht Mellrichstadt, Kerstin Cabut. Man sei stolz, daß beide Mannschaften, sowohl die Gemischte der Wasserwacht Wülfershausen als auch die Junioren aus Mellrichstadt in Speyer auf dem Siegertreppchen standen.


„Es ist wirklich einmalig: Die besten der Wasserwachten von Deutschland kommen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld,“ sagte Peter Schön. Sein Dank galt der Stadt Mellrichstadt, die seit Jahren das Hallenbad kostenlos für das Wasserwacht-Training zur Verfügung stellt. Schön berichtete davon, daß die Wasserwacht Wülfershausen seit dem Jahr 2.000 auf Landesebene dabei ist, vorher und zwar 1998 und 1999 auf dem zweiten Platz landete. Seit 2.000 sei man dann ununterbrochen viermal Bundessieger und sechsmal Zweiter auf Bundesebene gewesen. Die Mellrichstädter Junioren sind zum zweiten Mal mit dabei und erreichten diesmal den dritten Platz. Bei den Wülfershäusern war . Mecklenburg Vorpommern um 130 Punkte besser als die Grabfelder. Wobei insgesamt 10.000 Punkte zu erreichen waren. Beim Wettbewerb

in Speyer waren die Wasserwachten aus allen Bundesländern vertreten. Vor vier Wochen hatten die aus je sieben Wasserwachtler bestehenden Mannschaften aus Mellrichstadt und Wülfershausen die ersten Plätze auf Landesebene belegt. Wir hatten darüber berichtet.

Trainer Klaus Nöthling aus Mellrichstadt meinte dann, daß das Ziel seiner Mannschaft war, den Bayerischen Meistertitel zu erringen und nachdem dies gelungen war, sei der zweite Platz auf Bundesebene nun eigentlich nur noch die Zugabe gewesen. Die Konkurrenz aus Ostdeutschland sei doch sehr stark gewesen, wenn die Mellrichstädter auch in der Ersten Hilfe ganz vorne lagen. Beim Bundeswettbewerb waren dabei: Carolin van Eckert, Sebastian Sterzinger, Vera Karg, Jonas Cabut, Verena G

ensler und Felix Nöthling. Dank sagte Trainer Klaus Nöthling auch an die mitreisenden Schlachtenbummler, die die Mannschaften immer wieder anfeuerten.

Rüdiger Arbes, Trainer der Wülfershäuser Mannschaft erinnerte daran, daß man eigentlich gedacht hatte, daß die Mannschaft nicht mehr weitermacht, dann aber junger Nachwuchs dazu kam, so daß es nun weitergehen kann. Der Hauptgegner sei eigentlich die Mannschaft aus Magdeburg gewesen, die auf Platz vier landete. Platz eins ging an Mecklenburg-Vorpommern. Die Leistungen der letzten ze

hn Jahre könnten sich durchaus sehen lassen, sagte Arbes. Seine Mannschaft: Conny Arbes, Caroline Rützel, Peter Schön jun. Johannes Schunk (Mannschaftsführer), Michael Helmuth und Fabienne Mayer. Peter Schön, der selbst mit dabei war, erzählte, dass für beide Mannschaften eine der Übungen war, zwei, 2-Zentner-Männer aus einem Boot zu retten. Sie waren auf einem Boot, mussten an Landgebracht und dort versorgt werden. „Das war für beide Mannschaften eine Spitzenleistung!“. Den Gästen sagte Schön, daß man mit einer solchen Truppe in Wülfershausen oder Mellrichstadt im Ernstfall „in den besten Händen ist.“


In Wülfershausen wurden am Sonntagabend die Mannschaften aus Mellrichstadt (rechts) und Wülfershausen (links) von den Bürgermeistern Eberhard Streit und Peter Schön, sowie dem BRK-Kreisvorsitzenden Hubert Kießner empfangen und zum Sieg auf Bundesebene gratuliert. Foto: Friedrich


Mellrichtadts Bürgermeister Eberhard Streit: „Ihr seid eine tolle Truppe.“ Er lobte vor allem das gute Miteinander der Mannschaften beim Training, obwohl man dann bei den Wettkämpfen gegeneinander kämpfen müsse. Wülfershausen und Mellrichstadt würden nun auf Landesebene auch weiterhin eine große Rolle spielen. Selbstverständlich stehe für das Training auch weiterhin das Mellrichstädter Hallenbad zur Verfügung. Die Wülfershäuser seien zwar eine starke Mannschaft, aber so Streit lachend: „Die Zukunft gehört der Mellrichstädter Jugend.“ Aber beide Mannschaften seien halt doch zusammen unschlagbar. Das habe wieder der Bundeswettbewerb gezeigt.


Das stellte auch der Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes Rhön-Grabfeld, Hubert Kießner heraus. „Alle Jahre kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch die Wasserwacht und zwar auf den vordersten Plätzen auf Bundes- und Landesebene,“ sagte Kießner. Herausgestellt hat er, daß die Wasserwachten damit auch das Aushängeschild für den Kreisverband Rhön-Grabfeld sind. Danke sagte Kießner für die Mühen der vergangenen Monate und meinte: „Die Pflicht ist das Training, die Kür der Wettbewerb.“ Kurz griff der Kreisgeschäftsführer die vielfältigen Einrichtungen im BRK-Kreisverband Rhön-Grabfeld heraus. „Das ist unsere Stärke auch in der Region.“