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Freitag, 6. April 2012

Wasserratten kennen keine Kreisgrenzen

(Artikel von Hanns Friedrich aus der Mainpost vom 26.03.2012)
Wasserwachten Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen führen erstmals gemeinsamen Kreiswettbewerb durch

Es war ein Novum, dass am Samstag im Hallenbad und in der Grundschule von Mellrichstadt die Wasserwacht-Ortsgruppen aus Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen gemeinsam einen Rettungsschwimmwettbewerb auf Kreisebene durchführten. Die Idee dazu hatte Wasserwacht-Jugendleiterin Christine Göpfert, die dafür immer wieder lobende Worte bekam.

„Ein gelungenes Pilotprojekt“ nannte es der Kreisvorsitzende der Wasserwacht Rhön-Grabfeld, Peter Schön. „Wunderbar, so etwas brauchen wir in der Region“, so stellvertretender Landrat Kurt Mauer.

Sein Amtskollege Emil Müller aus Bad Kissingen meinte: „Das ist eine gelungene Form der Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg.“ Im nächsten Jahr wird der Wettbewerb gemeinsam

in Bad Kissingen ausgetragen.

Auch Falk Hannemann, Vorsitzender der Bad Kissinger Wasserwacht und Bezirksvorsitzender Sebastian Schlereth zeigten sich von der Gemeinschaftsveranstaltung angetan. Dank galt allen Helfern im Hintergrund, besonders der Wasserwacht-Ortsvorsitzenden Kerstin Cabut aus Mellrichstadt, aber auch der Stadt Mellrichstadt, die das Hallenbad wieder kostenfrei zur Verfügung stellte.

Miteinander in den Landkreisen

Stellvertretender Landrat Kurt Mauer verwies auf viele Gemeinsamkeiten in beiden Landkreisen. Dazu komme nun auch dieser gemeinsame Kreiswettbewerb. Die Wasserwacht zeige schon seit Jahren hervorragende Leistungen und so sei es gut, dass man nicht gegen- sondern miteinander bei einer solchen Veranstaltung kämpft. Dabei hatte er ein Präsent an Peter Schön.

Eine besondere Form der Zusammenarbeit nannte stellvertretender Landrat Emil Müller (Bad Kissingen) diese erste gemeinsame Kreismeisterschaft. „Wir sind gerne als Gäste nach Mellrichstadt gekommen und schätzen, was ihr hier macht!“ Sein Dank galt aber auch den Ortsgruppen aus dem Landkreis Bad Kissingen, Hammelburg und Bad Brückenau, die sich der Idee angeschlossen haben. Den Siegern wünschte Müller viel Glück beim Bezirkswettbewerb in Haßfurt und hatte ebenfalls ein Präsent dabei.

Sebastian Schlereth überbrachte die Grüße des Wasserwacht-Bezirksvorsitzenden Thomas Reinelt und gratulierte den Siegern des Kreiswettbewerbs. Kießner lobte die Wasserwacht und ihre Aktivitäten, vor allem auch deshalb, da es ihr gelingt, die Jugend von den Computern und Internet wegzubringen und zu zeigen, dass es noch etwas anderes gibt. „Hier lernen die Kinder und Jugendlichen soziales Verhalten.“

Tauchen in der Staffel

Beim Kreiswettbewerb ging es um Wasserwachtwissen, um Praxis, das Thema Naturschutz und auch Erste-Hilfe-Wissen in Theorie und Praxis war gefragt. Im Hallenbad gab es eine Schwimm- und Tauchstaffel.

In der Stufe I ging der erste Platz an die Ortsgruppe Mellrichstadt, 2. Platz Ortsgruppe Wülfershausen.

In Bad Kissingen siegte die Ortsgruppe Hammelburg. Stufe II (11-13 Jahre): Hier teilten sich die Wülfershäuser den 3. und 2. Platz, Sieger wurde Mellrichstadt.

In Bad Kissingen kam die Ortsgruppe Hammelburg auf Platz eins. In der Stufe III (bis 16 Jahre) gelang Wülfershausen ein Sieg über die Ortsgruppe Mellrichstadt.

Für Bad Kissingen stieg wiederum Hammelburg aufs Siegertreppchen, gefolgt von der Ortsgruppe Bad Brückenau.

Montag, 12. September 2011

Toller Empfang für die Wasserwacht-Champions

Die jüngsten Rettungsschwimmer aus Wülfershausen wurden Deutscher Meister
( MP 13.09.2011 / Hanns Friedrich)

(hf) Karfreitagsratschen machten Lärm, die Wülfershäuser schlugen Schwimmflossen gegeneinander, Wasserpistolen wurden geladen, ein Trompetensolo gespielt und schließlich läuteten auch noch die Glocken - so begrüßten die Wülfershäuser am Sonntagnachmittag ihren Deutschen Meister in der Stufe eins.

Natürlich stand auch wieder ein großer Lkw der Firma Englert bereit, der anschließend zur Rundfahrt durch das Dorf genutzt wurde. Geschmückt war er mit bunten Luftballons und auf der Vorderseite konnte man lesen „Deutscher Meister Stufe I“ und dazu die Namen der Teilnehmer.

Toller Erfolg: Die Jüngsten der Wasserwacht Ortsgruppe Wülfershausen sind die besten Rettungsschwimmer Deutschlands. In Idar-Oberstein holten sie sich die Goldmedaillen und dazu den begehrten Pokal. Trainerin Christine Göpfert (links) war begeistert.
Foto: HANNS FRIEDRICH

Die Glocken die läuteten allerdings nicht wegen des Empfangs des Deutschen Meisters, sondern weil zu diesem Zeitpunkt eine Taufe in der Ortskirche war. Trotzdem gab dies der kleinen Feier doch einen besonderen Rahmen.

Bürgermeister Peter Schön strahlte über das ganze Gesicht, als er seine Deutschen Meister begrüßte und meinte: „Wülfershausen ist stolz auf Euch!“ Am Samstag gewannen sie in Idar Oberstein die Deutschen Meisterschaft in ihrer Kategorie.

Insgesamt waren zehn Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet dabei und die Wülfershäuser zeigten wie schon seit Jahren, was sie drauf haben. Trainerin Christine Göpfert. Sie ist denn auch sehr stolz auf die Jüngsten, denn zwischen dem ersten und dem weiten Platz der Meisterschaft liegen immerhin 80 Punkte. Lediglich in der Schwimmdisziplin gab es einige Probleme, ansonsten lagen die Wülfershäuser immer ganz vorne. Das galt für den Wissenstest ebenso wie für die Praxis bei der Ersten Hilfe und bei den weiteren Aufgaben. Selbst eine Einkaufsrallye war für die Wülfershäuser Rettungsschwimmer kein Problem.

Wie man mit einem Verletzten bei einem Waldunfall umgeht, das wussten sie ebenso perfekt und heimsten hier die volle Punktzahl ein. Christine Göpfert lobte vor allem die Super-Harmonie, die in der Gruppe herrschte. Bei den Aufgaben sei man voll konzentrier gewesen und so konnte es eigentlich gar nicht anders kommen. „Alle waren gut drauf und haben ihr Bestes gegeben,“ sagt die Trainerin sichtlich stolz über ihre Mannschaft mit Nils Arbes, Max Kiessner, Lena Wirsing, Elina Englert, Isabel Schröder und Hanna Sterzinger. Neben Trainerin Christine Göpfert war Co-Trainer Felix Arbes im Team. Kein Wunder, dass beim Empfang am Sonntagnachmittag immer wieder der bekannte Wasserwacht-Gruß erklang und man schließlich mit einem Hupkonzert durch Wülfershausen fuhr.

Dienstag, 23. November 2010

Hoher Seegang im Sportbad

140 Teilnehmer bei der Schwimmolympiade der Wasserwacht – Gute Werbung für die Stadt ....

Ein weiterer Bericht von Hans Friedrich zur Schwimmolympiade in der Mainpost unter http://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Hoher-Seegang-im-Sportbad;art777,5837220

Freitag, 15. Januar 2010

Neuer deutscher Rekord: 24 Stunden Höchstleistung im Hallenbad

Beim vierten BLS-24-Stunden-Schwimmen gab es nicht nur sportliche Erfolge: Es wurden auch 1400 Euro Spendengelder für Kinder in Not gesammelt.

Neu ist die Idee nicht. Die Spur des Langstreckenschwimmens lässt sich bis ins Jahr 1875 zurückverfolgen. Damals wagte der Brite Matthew Webb eine Durchquerung des Ärmelkanals. Er benötigte seinerzeit 21 Stunden. Bis heute ist die Faszination, die von solchen Extremsportereignisse ausgeht, ungebrochen.

Im Laufe der Geschichte entwickelte sich das Langstreckenschwimmen von einer Randsportart zur öffentlichen und medienwirksamen Großveranstaltung. Inzwischen, nach mehr als 130 Jahren, ist die Idee im Breitensport angekommen und erfreut sich unter dem Namen „24-Stunden-Schwimmen“ einer immer größer werdenden Beliebtheit.


Gute Stimmung: Auch am Beckenrand hatten die Teilnehmer sichtlich Spaß.

Zum vierten Mal veranstaltete die Wasserwacht Mellrichstadt im örtlichen Hallenbad ein solches Ereignis. Doch irrt, wer an eine bloße Nachahmung bereits bestehender Aktionen denkt. Besonders zwei Aspekte sind dafür verantwortlich, dass das Mellrichstädter BLS-24-Stunden-Schwimmen positiv auffällt: Ein Gutteil des beträchtlichen Erlöses kommt nämlich der Benefizaktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks zugute. Darüber hinaus soll die Veranstaltung auf die Qualitäten des hiesigen Hallenbads hinweisen und dieses stärker ins öffentliche Bewusstsein rufen. Unbewusst stellt sich die Frage, ob es den Verantwortlichen gelang, diesem Anspruch zu genügen. Ein Rückblick soll Klärung verschaffen.

Im Jahr 2006 ging die Veranstaltung mit 310 aktiven Schwimmern erstmals über die Bühne. Der Großteil der damaligen Teilnehmer kam aus Mellrichstadt. Bereits im Folgejahr konnten die Verantwortlichen einen beachtlichen Zuwachs verbuchen: 401 Teilnehmer waren Bestätigung genug für das Konzept der Veranstaltung. Ein Bericht in der „Abendschau“ des Bayerischen Rundfunks verhalf dem Mellrichstädter 24-Stunden-Schwimmen zu einer noch größeren Bekanntheit. Prompt meldeten sich im Jahr 2008 Mannschaften aus Manching und sogar Altötting an, auch aus Thüringen fanden etliche Schwimmbegeisterte den Weg nach Mellrichstadt. Insgesamt waren es 507 Teilnehmer. Der bis dato größte Erfolg. Im Ganzen 2346 geschwommene Kilometer standen am Ende zu Buche. Seit 2007 wird das 24-Stunden-Schwimmen als Benefizevent zugunsten der Aktion „Sternstunden“ durchgeführt. 2800 Euro konnten bisher für Kinder in Not gespendet werden.

Die Messlatte für das vierte 24-Stunden-Schwimmen lag also hoch. Würde es gelingen, noch mehr Besucher anzuziehen? Würden die Triathleten des TSV Mellrichstadt in der Mannschaftswertung – wie schon dreimal zuvor – die Nase vorn haben? Würde es gar einen neuen Rekord geben? Und wie hoch würde wohl die Summe der Spenden sein, die man überweisen könnte? Fragen über Fragen, die deutlich machten, dass es 2010 schwer werden würde, die Ergebnisse der Vorjahre zu überbieten.

Gut 24 Stunden später sind die Organisatoren der Schwimmaktion um etliche Stunden Schlaf ärmer und dafür um einige Antworten reicher. Mit 419 Teilnehmern liegt die Zahl der Schwimmer deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Mitorganisator Klaus Nöthling sieht dies dennoch nicht als Rückschritt. So blieb zwar als logische Konsequenz die geschwommene Gesamtstrecke mit 2 092 750 Metern ebenfalls hinter der Rekordstrecke aus dem Jahr 2008 zurück, allerdings konnte die durchschnittliche Schwimmleistung pro Person von 4,6 auf 5,0 Kilometer verbessert werden.

Es versteht sich von selbst, dass diese Erhöhung nicht von ungefähr kam. Einen besonders großen, ja rekordverdächtigen, Beitrag dazu leistete Triathletin Anna-Lena Klee aus Ostheim. Innerhalb von 23 Stunden brach sie zunächst ihren erst vor acht Wochen aufgestellten deutschen Rekord im Langstreckenschwimmen, um ihn anschließend auf 65 000 Meter zu verbessern. Die Nachricht von ihrem Sieg sorgte für Furore. Im Gespräch mit dieser Zeitung verriet sie ihr Geheimrezept: selbst gebackene Möhren-Dinkel-Muffins.

Weniger Erfolg hatte die Mannschaft, für die Anna-Lena Klee startete. Nach drei Jahren in Folge auf dem ersten Platz mussten die Triathleten des TSV Mellrichstadt ihren Platz räumen. „Mainausdauershop.de“ heißt die neue Siegermannschaft. Den Schwimmern aus Wombach und Schweinfurt gelang gleich bei der ersten Wettbewerbsteilnahme ein Achtungserfolg. Nun gilt es, den Titel im kommenden Jahr zu verteidigen.

Vor diesem Hintergrund zog Hauptorganisator Florian Johannes ein durchwegs positives Resümee. Nicht zuletzt das neu entwickelte elektronische Zählsystem „e24h“ erleichterte die sonst mühevolle Arbeit mit Notizblock und Stift.

Was bleibt, ist ein gutes Gefühl und die Hoffnung, das Mellrichstädter Hallenbad verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerufen zu haben. Der schönste Erfolg ist wohl aber die Spendensumme, die am Ende zur Verfügung steht: 1400 Euro kommen notleidenden Kindern zugute. Das kann sich sehen lassen und macht Lust auf eine Fortschreibung der Erfolgsstory 24-Stunden-Schwimmen.



Samstag, 21. November 2009

Goldene Ehrennadel für außergewöhnliche Verdienste

Bad Neustadt (hf). Hohe Auszeichnungen gab es unter anderem beim Ehrenabend der Wasserwacht Rhön-Grabfeld im BRK-Haus in Bad Neustadt. Wasserwacht Kreisvorsitzender Peter Schön ging zunächst auf die Erfolgsstory der Wasserwachten Wülfershausen und Mellrichstadt ein. Sie erhielten an diesem Abend noch einmal eine Auszeichnung und für die Stufe I hatte Peter Schön dann auch die Originalurkunden für einen ersten Platz beim Bundesentscheid in Bad Kötzting dabei. Damals war es ja ein Rechenfehler, der dafür sorgte, daß die Wülfershäuser zunächst Platz zwei bekamen, dann aber auf Platz eins vorrutschten (wir berichteten).

Ausgezeichnet wurden: Stufe 1: Nils Arbes, David Mayer, Jan Pecat, Johanna Wirsing, Simon Krauth, Paul Sterzinger. Trainer: Christine Göpfert und Filis Schneider. Stufe 2: Svenja Arbes, Viktoria Michel, Nico Büttner, Julian Schneider, Florian Heger, Lukas Schmidt. Trainer: Rüdiger Arbes und Stefan Bergmann. Stufe 3: Felix Arbes, Daniel Büttner, Lukas Römling, Sara Wirsing, Laura Rottmann, Daniel Heger. Trainer: Ute Ment und Lisa Sterzinger. Für sie gab es jeweils einen Gutschein und einen Scheck für die Ortsgruppenvorsitzenden. Zu den erfolgreichen Mannschaften gehörte natürlich auch die Mellrichstädter Ortsgruppe mit Carolin van Eckert, Felix Nöthling, Jonas Cabut, Vera Karg, Alexander Gensler, dem Trainer Klaus Nöthling und der Betreuerin Verena Gensler.

Schließlich überreichten BRK-Kreisvorsitzender, Landrat Thomas Habermann und Peter Schön die Goldene Ehrennadel des BRK für außergewöhnliche Verdienste an Dagmar Huttarsch-Pfeffer, die in der Ortsgruppe Ostheim Technische Leiterin und Kassier ist, außerdem engagiert sie sich mit dem Vorsitzenden in der Jugendarbeit und der Ausbildung zum Schwimmen und Rettungsschwimmen. In der Kreis-Wasserwacht ist sie seit 1997 weitere Stellvertreterin des Vorsitzenden und seit 2005 zusätzlich Lehrgruppenausbilderin für den Bereich Schwimmen in der Kreis-Wasserwacht, seit 1997 agiert sie auch im BRK-Haushaltsausschuss.

Christine Göpfert ist seit über zwei Jahrzehnten für die Wasserwacht aktiv. Als erfahrene Wettbewerbsschwimmerin (seit 1987 als Jugendliche und seit 1998 als Erwachsene) hat sie für die Jugend Vorbildsfunktion, sagte Peter Schön. Viele Siege auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene brachte sie mit nach Hause. Auf Kreisebene übernahm sie in der Wahlperiode 2005-2009 nach dem Ausfall der Jugendleiterin die kommissarische Leitung, in der neuen Periode wurde sie auf Grund ihres Leitungs- und Organisationsgeschicks gewählt. Rüdiger Arbes ist seit vielen Jahren beispielgebend für jedes Mitglied er Wasserwacht: erfolgreicher Ortsgruppenvorsitzender, Ausbilder im Rettungsschwimmen, Schwimmen und Erster Hilfe..: Seit 1998 siegt er ununterbrochen bei den Erwachsenen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Außergewöhnlich ist auch seine Jugendarbeit in der Ortsgruppe. Auch hier gewinnen seine Gruppen inzwischen auf Bezirks- und Landesebene bei den Wettbwerben. Zusätzlich bildet er als Lehrgruppenausbilder Lehrscheininhaber "R" fort. Seit 1997 ist er Mitglied im BRK-Haushaltsausschuss des Kreisverbandes Rhön-Grabfeld.

Manfred Stäblein ist seit 1989 Ortsvorsitzender der OG Bad Neustadt, seit 1993 erster Stellvertreter des Vorsitzenden der Kreis-Wasserwacht. Auf Kreisebene hat er sich in den letzten Jahren besonders um den Aufbau und den Erhalt der SEG der Wasserwacht verdient gemacht Bei allen überörtlichen Veranstaltungen, die im BRK-Kreisverband Rhön-Grabfeld stattfanden, war er im Organisationsteam an leitender Stelle. Darüber hinaus betätigt er sich in der Ausbildung zum Rettungsschwimmen. Auch Thomas Stäblein hat sich seit vielen Jahren um die Wasserwacht Rhön-Grabfeld verdient gemacht: Neben seiner Ausbildungstätigkeit in der Ortsgruppe und in der Kreis-Wasserwacht im Schwimmen und Rettungsschwimmen liegt ihm die Jugendarbeit seit 2005 am Herzen. Seit 1993 ist er in der Kreisvorstandschaft: 1993 - 2005 Technischer Leiter, seit 2005 stellvertretender Technischer Leiter. Die Anschaffung des SEG-Fahrzeuges und der dazugehörigen Gerätschaften, sowie der die Ausbildung der SEG-Mannschaft gehörte mit zu seinen Aufgaben.

Peter Schön nannte dann Birger Mühling einer der dienstältesten Vorstandsmitgliedern in den Ortsgruppen der Wasserwacht Rhön-Grabfeld. Bis 1997 war er Technischer Leiter der Ortsguppe, seit 1997 ist er Ortsvorsitzender der OG Ostheim. Zusätzlich arbeitet er als Ausbilder "Rettungsschwimmen". Dr. Winfried Knorz, ist seit vielen Jahren sowohl in der Ortsgruppe Bad Neustadt als auch in der Kreis-Wasserwacht Rhön-Grabfeld als Wasserwachtarzt aktiv. Darüber hinaus ist er Ausbilder "Rettungsschwimmen" und "Schwimmen" und fungiert bei Rettungsschwimmwettbewerben als medizinische Aufsichtsperson, zusätzlich übernimmt er Schiedsrichter- oder Betreuungsausgaben. Hubertus Kiesel von der Ortsgruppe Schönau ist seit 1985 ohne Unterbrechung Ortsvorsitzender. Er hat mit großem Engagement die Ortsgruppe Schönau zu eine der führenden in der Kreis-Wasserwacht gemacht. Schwerpunkte seiner Arbeit dort sind Jugendarbeit und Ausbildung. In der Kreis-Wasserwacht ist er seit 1993 Beisitzer und hat sich hier besonders dem Naturschutz und den Wettbewerben gewidmet. Darüber hinaus arbeitet er seit 1997 im Haushaltsausschuss des BRK-Kreisverbandes mit und ist aktiver EH-Ausbilder.


Bildunterzeile

Mit der Goldenen Ehrennadel des BRK für außergewöhnliche Verdienste wurden bei einem Ehrenabend in Bad Neustadt zahlreiche Mitglieder der Wasserwacht Rhön-Grabfeld von BRK-Kreisvorsitzendem Landrat Thomas Habermann (rechts) und dem Wasserwacht Kreisvorsitzenden Peter Schön (links) mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet. Foto: Friedrich

Glückwünsche des Wasserwacht Bezirksverbandes

Bad Neustadt (hf): „Nicht einmal der FC Bayern-München hat solche eine Erfolgsstatistik aufzuweisen,“ sagte Thomas Reinelt, Vorsitzender der Wasserwacht des Bezirks Unterfranken bei einem Ehrenabend für die Wasserwachten Mellrichstadt und Wülfershausen. Im Bad Neustädter BRK Haus waren daneben BRK-Kreisvorsitzender, Landrat Thomas Habermann, Mellrichstadts Bürgermeister Eberhard Streit, sowie stellvertretender Kreisgeschäftsführer Ralf Baumeister und Adolf Saam, Kreisgeschäftsführer a.D. gekommen. Dies, so Wasserwacht-Kreisvorsitzender und Wülfershausens Bürgermeister Peter Schön, zeige die Wertigkeit für die Erfolge der Wasserwachtler. Diese Erfolge auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene (wir berichteten), seien Grund genug für einen Ehrenabend.

Das stellte auch der Vorsitzende der Wasserwacht im Bezirk Unterfranken, Thomas Reinelt (Bonn) heraus. Er gratulierte im Namen der Bezirksleitung und meinte, daß die Wasserwachten Rhön-Grabfeld bundesweit ein Begriff seien. Seit 1998 hätten sie immer die vordersten Plätze belegt, seit 2000 sogar dann Bundesweit. Das habe nicht einmal der FC Bayern München geschafft. Der Bezirksvorsitzende sagte weiter, daß Geschicklichkeit, körperliche Fitneß und Gemeinschaftsgeist dazu notwendig sind. Weit über dem Durchschnitt lägen die Wasserwachtler Wülfershausen und Mellrichstadt. Nur so seien diese Erfolge erzielbar. Er selbst habe immer wieder bei den Wettkämpfen auch die Begeisterung und Freude gespürt. „Respekt vor dieser Leistung“, sagte Reinelt.

Sein Dank galt aber auch den Betreuern und Trainern, sowie vor allem den Eltern. Alle hätten dazu beigetragen, daß solche Spitzenleistungen über Jahre hinweg erzielt werden konnten. „Lassen Sie sich feiern, die haben Großartiges geleistet und genießen Sie ihren Erfolg,“ meinte der Bezirksvorsitzende und wünschte auch für die Zukunft weiterhin viel Glück und Gottes Segen. Es sei fast nicht zu glauben, sagte BRK-Kreisvorsitzender Landrat Thomas Habermann. Um solche Leistungen zu bringen müssten Kameradschaft und Freude am Sport und am Rettungsdienst an vorderster Stelle stehen. Auch Habermann sagte den Betreuern und Trainern Dank. Es sei eine, wie er sagte „riesige Familienleistung“. Dank galt der Stadt Mellrichstadt, die das Hallenbad für die Trainingsabende zur Verfügung stellt. Die Wasserwachtler würden nicht nur Wettbewerbe gewinnen, sondern seien natürlich vor allem diejenigen, die in Not geratenen Menschen helfen können. Weiterhin den bisherigen Zusammenhalt wünschte der Landrat. Auf den Kreisverband und den Landkreis Rhön-Grabfeld eingehend meinte er, daß die Wasserwachtler aus Mellrichstadt und Wülfershausen durch ihre Erfolge auch den Kreisverband und Rhön-Grabfeld bekannter machen.

Mellrichstadts Bürgermeister Eberhard Streit meinte, daß er selbst sich schon im Kreis der Wasserwachtler zu Hause fühle. Gerne stehe weiterhin das Schwimmband in Mellrichstadt zur Verfügung. Kontinuität sei angesagt, denn die Wettkämpfe gehen ja weiter. „Schön, daß Ihr unser Schwimmbad nutzt,“ sagte Streit, denn damit habe man auch einen gewissen Anteil am Erfolg. Sein Dank galt aber auch den Wasserwachtlern, die als Profis im Hallenbad immer zur Stelle sind und damit die Nutzer des Bades auch eine besondere Sicherheit haben. Auf die Erfolge der Wasserwacht Mellrichstadt und Wülfershausen eingehend, meinte der Bürgermeister, daß Erfolg zusammenschweißt und so klasse Mannschaften entstehen.

Der Kreisvorsitzende der Wasserwacht Rhön-Grabfeld, Peter Schön, erinnerte dann daran, daß die Wasserwacht schon über viele Jahrzehnte hinweg im Landkreis Rhön-Grabfeld einen hohen Stellenwert habe. Er verwies dabei auf Hubert Brust und die erfolgreiche Damenmannschaft von einst in Bad Neustadt. Er erwähnte aber auch Bad Königshofen und Schönau, sowie Mellrichstadt, die in den 70er Jahren große Wettkämpfe auf Kreisebene austrugen. Damals einen sechsten Platz zu belegen, das sei schon ein großer Erfolg gewesen. Heute allerdings gebe es nur noch die Wasserwachten in Wülfershausen und Mellrichstadt, die aber an diese Erfolge anknüpfen und bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen.

Ausgezeichnet hat Peter Schön dann gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden der Wasserwacht Unterfranken verdiente Mitglieder mit dem Ehrenzeichen der Wasserwacht in Silber. Diese gingen an Kerstin Cabut aus Mellrichstadt, Vorsitzende der Ortsgruppe Mellrichstadt. Schön verwies darauf, daß sie 2005 die Ortsgruppe Mellrichstadt in schwieriger Zeit übernahm und dort enorme Aufbauarbeit leistete. Die Jugendarbeit wurde belebt und die Wettbewerbsmannschaften zeigten sehr gute Leistungen (größter Erfolg 2006: Juniorenmannschaft wurde Landessieger und 4. Bundessieger). Kerstin Cabut organisierte zusätzlich im Jahr 2006 zusammen mit der Kreis-Wasserwacht den Landeswettbewerb der Erwachsenen in Mellrichstadt. Seit 2005 ist sie Mitorganisatorin für die Schwimmolympiade und das Langstreckenschwimmen der Kreis-Wasserwacht. Seit drei Jahren organisiert sie mit ihrer Ortsgruppe sehr erfolgreich das 24-Stundenschwimmen. Der Erlös wird für soziale Zwecke verwendet.

Ehrung auch für Wolfgang Wirsing. Er ist seit über 25 Jahren aktiv in der Wasserwacht: zuerst als Rettungsschwimmer und seit 2001 als aktives Vorstandsmitglied auf Orts- und Kreisebene. Seit 2005 ist er Beisitzer in der Kreis-Wasserwachtsleitung und für die Homepage der Kreis-Wasserwacht zuständig. Seit 2001 kümmert er sich schon als Schriftführer in der Ortsguppe um die Homepage der Ortsguppe Wülfershausen. Bei allen überörtlichen Wettbewerben ist er aus dem Wettkampfbüro nicht mehr wegzudenken, dort fungiert er als EDV-Fachmann für die rasche Auswertung der Wettbewerbe und für die Erstellung der Urkunden.

Geehrte wurde Johannes Schunk, stellvertretender Kreisjugendleiter. Er ist seit vielen Jahren Vorbild für die Jugend in der Ortsgruppe Wülfershausen und in der Kreis-Wasserwacht Rhön-Grabfeld. Er gehört als aktiver Rettungsschwimmer zu den Leistungsträgern der Wettbewerbsmannschaft (gemischte Mannschaft) und hat mit dieser Mannschaft viele Bezirks-, Landes- und Bundessiege erreicht. Von 2007 - 2009 unterstützte er die kommissarische Jugendleitung der Kreis-Wasserwacht, seit kurzem ist er gewählter stellvertretender Jugendleiter auf Kreisebene. Mit dabei war auch Petra Welzenbach, von 2001 bis 2005 stellvertretende Technische Leiterin und 2005 - 2009 als Technische Leiterin. Von 2001 - 2007 war sie zusätzlich als Rettungstaucherin und Tauchausbilderin tätig, krankheitsbedingt musste sie aus der SEG der Wasserwacht Bad Neustadt und als Tauschausbilderin ausscheiden.


Bildunterzeile
Mit der Wasserwacht Medaille in Silber wurden bei einem Ehrenabend im BRK Haus in Bad Neustadt Wolfgang Wirsing, Kerstin Carbut und Johannes Schunk von Thomas Reinelt (rechts), dem Vorsitzenden der Wasserwacht im Bezirk Unterfranken ausgezeichnet. Foto: Friedrich

Montag, 21. September 2009

Deutschlands beste Rettungsschwimmer kommen aus Bayern

(ein Bericht von unserem Korrespondenten Hans Friedrich)

Wülfershausen (hf). Aus Wülfershausen kommen Deutschlands beste Rettungsschwimmer und zwar in allen drei Altersklassen. In Bad Kötzting in der Oberpfalz holten sich die 8 bis 10, 11 bis 13 und die 14 bis 16 Jährigen Unterfranken die ersten Plätze. Insgesamt nahmen zehn Wasserwachten der einzelnen Bundesländer an dem Wettbewerb teil, der zum 11. Mal ausgetragen wurde. Oliver Mignon, stellvertretender Vorsitzender der Wasserwacht Bayern, kennt zwar nicht Wülfershausen aber die Mannschaft, die einfach Spitze in Bayern sei. Zum zehnten Mal standen die Wülfershäuser damit bei einer bundesweiten Entscheidung der Wasserwachten auf dem Siegertreppchen fünfmal davon auf Platz eins, ansonsten waren sie Vizemeister.

Der Empfang zu Hause in Wülfershausen am Sonntag, der hat dann gezeigt, daß die Bürger der Gemeinde stolz auf ihre Wasserwacht sind. Hier wurden die Sieger mit Blasmusik empfangen und von Bürgermeister Peter Schön, Vorsitzender der Kreiswasserwacht Rhön-Grabfeld und dem Kreisvorsitzenden des BRK-Rhön-Grabfeld, Hubert Kießner beglückwünscht. Natürlich kamen dabei dann auch noch einmal die Erinnerungen an den Wettbewerb auf und Trainer Rüdiger Arbes gab zu, daß sich für ihn ein Traum erfüllt habe: Alle drei Mannschaften einmal auf dem Siegertreppchen auf Bundesebene. In Bad Kötzting habe sich bei den einzelnen Wettbewerben dann schnell gezeigt, daß man gute Chancen habe, sagte Arbes, auch wenn man hie und da mit sehr schweren Konkurrenten kämpfen musste.

So zum Beispiel bei den Schwimmwetttkämpfen im Kötztinger Hallenbad. Auf einer Länge von 25 Metern galt es dabei die verschiedenen Disziplinen zu absolvieren. Dazu gehörte unter anderem das Kleiderschwimmen oder auch das Ablegen von Tauchringen. Während der eine Schwimmer die Ringe in vorgegebenen Abständen ablegte, musste der zweite sie dann wieder einsammeln. Daß die Mannschaft aus Wülfershausen aber auch hier erfolgreich war, das zeigte sich vor Ort. Erfreulich, daß auch viele Eltern und Bekannte mitgekommen waren und die Mannschaften entsprechend anfeuerten. Waren die Kleinen, also die 8-10 Jährigen am Vormittag im Schwimmbad und hatten sich hier wacker geschlagen, waren die beiden anderen Mannschaften am Nachmittag dran. Doch schon am Ende stand fest: „Wir denken, wir haben den Pokal – welchen auch immer!“

Das es jeweils Platz eins sein wird, das war zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht klar. Bei der Preisverleihung am Abend, da schlugen die Herzen der Wülfershäuser denn auch höher, als Mannschaft für Mannschaft genannt wurde und sie nicht dabei waren. Dreimal hieß es dann: „Der erste Platz beim 11. Wasserwacht-Bundeswettbewerb der Rettungsschwimmer geht nach Bayern, nach Wülfershausen. Die Freude im Saal war umwerfend und ergriff jeden und lauthals erklang immer wieder der Wülfershäuser Schlachtruf: „Auf die Wülfershäuser ein dreifaches Patsch naß und auf wülfershäusersisch „dreß noß“. Bürgermeister Peter Schön, der wie immer mit dabei war, der war sprachlos und überwältigt, wie viele andere auch. „Das hat es noch nie gegeben!“ Gegenseitig fiel man sich in die Arme und beglückwünschte sich.

Allerdings stand erst am nächsten Tag morgens fest, daß alle drei Mannschaften den ersten Platz erreicht hatten, denn wieder einmal, wie schon bei der Bayerischen Meisterschaft in Iphofen, hatte man sich verrechnet. Um 600 Punkte und das bedeutete zunächst, daß die Jüngsten der Wasserwacht auf Platz zwei kamen, damit aber vollauf zufrieden waren, wie Christine Göpfert, die Trainerin meinte. Am Morgen bei der Abreise dann die Überraschung, als offiziell verkündet wurde: Nicht Thüringen, sondern Bayern ist auf Platz eins. Noch vor der Abfahrt nach Hause wurden die Pokale getauscht und die Freude der Wülfershäuser war übergroß. Die Wasserwachtler selbst: Die waren begeistert. Das hatte man nicht erwartet. Die Jüngsten hatten sich gerade mal den Platz sechs ausgemalt, die anderen schon ganz vorne. Schwierig sei es allemal gewesen, aber man habe es geschafft. Schon am frühen Morgen war Bürgermeister Peter Schön nach Hause gefahren, hatte hier die Musikkapelle organisiert und einen Empfang vorbereitet. Wie schon beim letzten Mal fuhren die Sieger dann auf dem Lkw der Firma Englert durchs Dorf.

Zuvor allerdings beglückwünschte Bürgermeister Peter Schön die Gruppe ganz offiziell im Namen der Gemeinde, stellte vor allem das Engagement der Eltern heraus, aber auch das der Kinder und Jugendliche. Ohne das alles, seien solche Siege nicht zu schaffen. Ein großes Lob galt den Trainern Christine Göpfert, Ute Menth und Rüdiger Arbes. Sie seien es, so der Bürgermeister, die viel Zeit investierten und die Kinder und Jugendliche anfeuern, sie motivieren und damit zu solchen Leistungen steigern. Auch der Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Rhön-Grabfeld, Hubert Kießner, beglückwünscht die Mannschaften und sprach erneut von einem Leistungszentrum der Wasserwachten in Rhön-Grabfeld. „Ihr seid nämlich spitze!“ sagte Kießner. Das Jahr 2009 sei das Jahr der Wasserwacht Wülfershausen und werde in die Geschichte des BRK und der Gemeinde Wülfershausen eingehen. Auch Kießner dankte den Trainern und meinte zu Bürgermeister Peter Schön gewandt, daß man durchaus am Ortschild den Hinweis anbringen könnte: „Wasserwacht Leistungszentrum“




Die drei Siegermannschaften aus Wülfershausen bei der Pokalübergabe auf den Siegertreppchen in Bad Kötzting. Foto: Hanns Friedrich


Die 8-10 Jährigen beim Erste Hilfe Parcour. Foto: Hanns Friedrich


Anfeuern beim Schwimmwettbewerb bei der Wasserwacht Meisterschaft auf Bundesebene.
Foto: Hanns Friedrich

3 MAL Deutscher Meister !

Was keiner für möglich gehalten hatte wurde wahr! Unsere Jugendmannschaften der Stufen I, II und III konnten bei den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen jeweils in ihrer Altersklasse den ERSTEN Platz (!) erringen.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH




Stufe I

Die Ortsgruppe Wülfershausen vertrat in allen drei Altersgruppen die Wasserwacht Bayern beim Bundeswettbewerb der Jugend in Bad Kötzting. Alle drei Mannschaften wurden Bundessieger:
Stufe I (8-10jährige): 1. Bundessieger
Stufe II (11-13jährige): 1. Bundessieger
Stufe III (14-16jährige): 1. Bundessieger
Schon am 19. Juli, als unsere Nachwuchsschwimmer mit dem ersten Platz von den Bayersichen Meisterschaften zurückkehrten war ganz Wülfershausen sprichwörtlich aus dem Häuschen. Daß man das noch toppen könnte, daß traute sich keiner auszumalen. Man kann sich sicher den Jubel vorstellen, der bei der Siegerehrung in der Lindnerhalle in Bad Kötzting vorherrschte. Dabei war es am Anfang gar nicht sicher, dass alle 3 Mannschaften mit dem ersten Platz heimkehren.



Stufe II

Bei der Siegerehrung landete die Stufe I auf dem 2. Platz?! Jedoch wurde im Nachhinein festgestellt, daß sich ein Fehler bei der Auswertung eingeschlichen hat. Dies führte dazu, dass die Mannschaft der Stufe I am Morgen nach der Siegerehrung offiziell als Sieger festgestellt wurden und den Pokal mit auf die Heimreise nach Wülfershausen nehmen können.





Wülfershausen reiste mit einer sehr großen Fangemeinde (fast alle Eltern der Kinder und Jugendlichen + Bürgermeister) am Freitag nach Bad Kötzting. Unser BRK-Pr essevertreter Hanns Friedrich verfolgte den Wettbewerb am Samstag während des gesamten Tages einschließlich der Siegerehrung um 22.00 Uhr und berichtet in Rundfunk und Printpresse über das Ereignis.
Am Sonntag um 16:00 gab es einen offiziellen Empfang der Gemeinde Wülfershausen für die Mannschaften. Es gratulierten neben dem Bürgermeister und KWW-Vorsitzendem Petre Schön, der Kreisgeschäftsführer des RK Hubert Kießner, sowie der Kreisgeschäftsführer a.D. Adolf Saam. Die Wülfershäuser Musikkapelle, die Presse und viele Bürgerinnen und Bürger begrüßten die siegreichen Rettungsschwimmer in der Gemeinde. In einem geschmückten Lastwagen der Fa. Englert wurden die Jugendlichen durch das Dorf gefahren. Ein Umtrunk im Gasthaus "Vitus" schloss sich an.


Weitere bilder und Berichte folgen an dieser Stelle





Montag, 6. Juli 2009

Erfolge der Ortsgruppen Mellrichstadt und Wülfershausen beim Bundeswettbewerb

(ww) Ergänzend zum Artikel über die Deutschen Meisterschaften in Speyer, hier noch ein paar Ergebnisse und Presseartikel

Ergebnisliste
Protokolldatei mit den Detailergebnisse
Medienecho (eine Sammlung von Veröffentlichungen)

Dienstag, 17. März 2009

Ehrung für 25 Jahre aktive Tätigkeit

Im Rahmen der KWW-Sitzung mit Vorstandswahlen am 12.03.2009 wurde Rüdiger Reubelt von der Wasserwacht Schönau mit der DRK-Medaille in Gold ausgezeichnet. Zu den Gratulanten gehörte auch der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Wasserwacht Unterfranken Sebastian Schlereth.


Auf dem Bild (von links):
Sebastian Schlereth, Rüdiger Reubelt,Peter Schön

Donnerstag, 5. Februar 2009

Retter retten bei jedem Wetter

(ein Bericht aus der mainpost vom 06.02.2009)
Mannschaft der Wasserwacht beim Donauschwimmen in Neuburg (so) Eine Mannschaft der Wasserwacht aus Bad Königshofen hat am letzten Januarsamstag am Donauschwimmern in Neuburg teilgenommen, um so beim größten Winterschwimmen Europas mit dabei zu sein. Wie Mannschaftsführer Volker Starsetzki erklärte, fand in diesem Jahr das erfrischende Ereignis nun schon zum 40. Mal statt.

Für ihre Aufgabe, Menschen in Not zu helfen, trainieren die Bad Königshöfer Rettungsschwimmer regelmäßig im Hallenbad des Gymnasiums der Stadt. In der FrankenTherme unterstützen sie den Schwimmmeister bei der Aufsicht der Badegäste, damit die wohlbehütet den Badespaß genießen können.

Die Rettungsschwimmer von Bad Königshofen, Pascal Stirzel, Daniel Crestani, Maik Tettenborn, Volker Starsetzki, Johanna Jetschni und Judith Straub, sowie einige Fans und Begleiter fuhren frühzeitig über die Autobahn zu ihrem fernen Ziel, Neuburg an der Donau.

Nach der Anmeldung dort in der Mehrfachturnhalle wurden die Neoprenanzüge übergezogen und ein Bus brachte sie flussaufwärts zur Staustufe „Bittenbrunn“.

Pünktlich um 13 Uhr stiegen 1412 Schwimmer und 484 Schwimmerinnen ins zwei Grad Celsius kalte Donauwasser. Auch die Außentemperatur betrug nur zwei Grad. Zur Freude aller Schaulustigen beteiligte sich ein Faschingszug im Wasser und so mancher „Bauer suchte eine passende Frau“ für die Gaudi.

Nach rund 45 Minuten und 4000 Metern war das Ziel erreicht. Am Bootshaus des Donau-Ruderclubs erreichten die Schwimmer wieder festes Land unter den Füßen. Die Rettungsschwimmer von Bad Königshofen hatten sogar ein Schild von der FrankenTherme mitgeführt und es hatte die nassen Strapazen ebenfalls gut überstanden.

In der Mehrfachturnhalle erhielten die erfolgreichen Teilnehmer Medaillen. Am Abend ging es zum großen Donauschwimmer-Faschingsball. Die gesamte Organisation des Spektakels, ausgeführt von der Wasserwacht Neuburg, war hervorragend und hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und gerne werden die Bad Königshöfer auch im nächsten Jahr wieder in die eiskalte Donau springen.

Am Jubiläumsschwimmen in der Donau nahmen 244 Gruppen teil – Überwiegend von der Wasserwacht, aber auch von der DLRG, von Feuerwehren, technischem Hilfswerk, Tauchsportclubs, Bundeswehr und privaten Organisationen. Die Teilnehmer waren aus 181 Städten und Gemeinden Deutschlands, aus Slowenien und Frankreich angereist.







Dienstag, 27. Januar 2009

Kindern in Not eine Freude machen

(ein Bericht aus der Mainpost über das 24h-Stunden-Schwimmen in Mellrichstadt vom 26.01.2009)

Wasserwacht spendet 2500 Euro für die Aktion Sternstunden und an das BRK!

Beim 24-Stunden-Schwimmen Ende Dezember im Mellrichstädter Hallenbad legten sich nicht nur die Schwimmer ordentlich ins Zeug, es kam auch eine Menge Geld in die Kasse. 2500 Euro wurden laut Veranstalter, der Wasserwacht-Ortsgruppe Mellrichstadt, erwirtschaftet. 1500 Euro kommen nun der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks zu Gute, 1000 Euro erhält der Kreisverband Rhön-Grabfeld des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), zweckgebunden für die Unterstützung verschiedener ehrenamtlicher Gruppierungen.
Bild:
RK-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner (hinten links) und Thomas Schlott vom BRK Rhön-Grabfeld (hinten rechts) sowie Hanns Friedrich (Mitte), Korrespondent des Bayerischen Rundfunks. Die Spenden stammen aus dem Erlös des 24-Stunden-Schwimmens der Wasserwacht Mellrichstadt, vertreten durch die Vorsitzende Kerstin Cabut (links) und Florian Johannes (rechts).
FOTO Friedrich


In Mellrichstadt wurden am Samstag Spenden von 1000 Euro an den Kreisverband Rhön-Grabfeld des Bayerischen Roten Kreuzes und 1500 Euro an die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks übergeben. Dafür bedankten sich

Als am Samstagnachmittag der große Scheck symbolisch übergeben wurde, dankte nicht nur BRK-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner für die großzügige Spende. Auch Hanns Friedrich, Korrespondent des Bayerischen Rundfunks im Landkreis, sprach den Verantwortlichen seinen Dank aus und lobte, dass man auch an diejenigen gedacht habe, denen es nicht so gut geht – vorwiegend die Kinder, die über das Sternstundenprojekt weltweit betreut werden.

Der Betrag kommt Kindern in Not zu Gute. Friedrich erinnerte an den Sternstundentag im Dezember im Bayerischen Rundfunk, als 3,26 Millionen Euro Spendengelder gesammelt wurden. Die rund 1000 ehrenamtlichen Helfer in den Spendenzentralen nahmen am Sternstunden-Tag bis Mitternacht über 55 500 Spendenzusagen entgegen. Mit der Hälfte der Summe werden bayerische Projekte gefördert, etwa auch in Nürnberg und Grafenrheinfeld. Die andere Hälfte kommt ausländischen Kinderhilfsprojekten zu Gute. Hier fließt auch die Spende aus Mellrichstadt mit ein, sagte der BR-Korrespondent.

Viel Lob für die Ausrichter

Hubert Kießner lobte die Ortsgruppe Mellrichstadt der Wasserwacht für die Idee, ein 24-Stunden-Schwimmen auszurichten. Die Veranstaltung, die es seit drei Jahren gibt, werde sehr professionell durchgeführt. In dem Zusammenhang lobte er die Mellrichstädter Wasserwachtler für ihr Engagement. Lob richtete Kießner auch an den Bayerischen Rundfunk in München und Würzburg, der die Veranstaltung unterstützt und in Radio und Fernsehen darüber berichtet hatte. „Damit wurde das 24-Stunden-Schwimmen weit über den Landkreis hinaus bekannt“, so Kießner.

Nicht vergessen dürfe man natürlich die Stadt Mellrichstadt, allen voran Bürgermeister Eberhard Streit. Schließlich hat die Kommune sowohl die Oskar-Herbig-Halle als auch das Hallenbad kostenfrei für den Wettbewerb zur Verfügung gestellt. Wie der BRK-Kreisgeschäftsführer deutlich machte, habe die Stadt Mellrichstadt auch ansonsten für die Wasserwacht im Landkreis stets ein offenes Ohr und gewährt den Schwimmern im Rahmen ihrer Möglichkeiten jegliche Unterstützung.

Kerstin Cabut, die Vorsitzende der Mellrichstädter Wasserwacht, und Pressewart Florian Johannes ließen die Höhepunkte des 24-Stunden-Schwimmens Revue passieren und merkten an, dass man in diesem Jahr mit 507 Schwimmern ans Limit gekommen ist. Natürlich sei man auch stolz darüber, dass die 500er Marke geknackt wurde und die Teilnehmer nicht nur aus Rhön-Grabfeld und dem Raum Bad Kissingen kamen, sondern auch aus Thüringen und sogar aus Altötting.

Florian Johannes erwähnte in Zusammenhang mit den übergebenen Spenden auch die Sponsoren, ohne die diese Spenden gar nicht möglich gewesen wären. Alle Mitglieder der Wasserwacht Mellrichstadt hätten gerne mitgeholfen, dass die Veranstaltung wieder ein Erfolg wird. Auch in diesem Jahr – eventuell auch an den Neujahrstagen 2010 – wird es erneut ein 24-Stunden-Schwimmen in Mellrichstadt geben – natürlich wieder für einen guten Zweck.