Montag, 27. April 2009
Landeswettberwerb der Wasserwachten in Bayern 2009
unsere vier Mannschaften, die am Landeswettbewerb für Unterfranken gestartet sind, haben Großartiges geleistet:
Junioren (OG Mellrichstadt): 1. Landessieger
Gemischte Mannschaft (OG Wülfershausen): 1. Landessieger
Herren (OG Wülfershausen): 3. Landessieger
Damen (OG Wülfershausen): 4. Landessieger
Die Mannschaften wurden am Samstag (25.04.) vom Oberbürgermeister der Stadt Augsburg im historischen Rathaus empfangen, am Sontnag (26.04.) fand nach der Rückkehr ein Empfang im Garten der Kreisgalerie in Mellrichstadt statt.
Bürgermeister Eberhard Streit, Bürgermeister Peter Schön, der Kreisgeschäftsführer des RK Hubert Kiessner, Stadträte, Eltern und Presse begrüßten die erfolgreichen Rettungsschwimmer.
Montag, 30. März 2009
Unterfränkische Meisterschaften 2009
Erstmals gab es heuer einen gemeinsamen Wettkampf für Jugendliche und Erwachsene; ausgerichtet von der Wasserwacht des Bezirks Unterfranken. Die jeweiligen Sieger des Kreisentscheids (vom 14.03.2008 in Mellrichstadt) vertraten die Kreiswasserwacht Rhön-Grabfeld in Iphofen.
Die Mannschaften aus Rhön-Grabfeld haben ALLE ersten Plätze errungen!!!
(Bild: die Mellrichstädter Junioren bei der Siegerehrung)
(Bild: die Mellrichstädter Junioren bei der Theorie)
(Bild: die Mannschaften aus Wülfershausen)
Die Ergebnisse und Mannschaften im Überblick:
Stufe I (10 Jahre und jünger): 1. Platz; OG Wülfershausen
Stufe II (11 bis 13 Jahre): 1. Platz Wülfershausen
Stufe III (14 bis 16 Jahre): 1. Platz OG Wülfershausen
Junioren (16 bis 18 Jahre): 1. Platz OG Mellrichstadt
Damen (1. Platz Wülfershausen): 1. Platz OG Wülfershausen
Herren (1. Platz Wülfershausen): 1. Platz OG Wülfershausen
Gemischte Mannschaft (1. Platz Wülfershausen): 1. Platz OG Wülfershausen
Die Erst- und Zweitplatzierten jeder Altersstufe werden den Bezirk Unterfranken bei den bayerischen Meisterschaften vertreten.
Dienstag, 17. März 2009
Kreismeisterschaften im Rettungsschwimmen 2009
im folgenden ein Bericht aus der mainpost vom 17.03.2009
(rar) „Bei der Wasserwacht ist es wie bei alten Freunden“, freute sich Bürgermeister Eberhard Streit bei der Siegerehrung des diesjährigen Kreiswettbewerbes der Jugend. Einmal mehr dominierte die Wasserwacht aus Wülfershausen den Wettbewerb, der am Samstag im Mellrichstädter Hallenbad sowie an der Grundschule abgehalten wurde. Die Sieger dürfen nun in zwei Wochen beim Bezirkswettbewerb in Iphofen antreten.
Auf dem Bild:
Die Staffeln der Wülfershäuser Wasserwacht freuten sich über den Sieg beim Kreiswettbewerb der Jugend. Ihnen gratulierten (hinten links) der Ausbildungschef des BRK-Kreisverbands, Thomas Schlott, die Kreisjugendleiterin der Wasserwacht, Christine Göpfert, der Kreisvorsitzende der Wasserwacht, Peter Schön (vorne links) sowie (hinten rechts) Bürgermeister Eberhard Streit und der stellvertretende Jugendleiter Johannes Schunk. FOTO R. Rautenberg
Schon am frühen Morgen begann für die 51 Rettungsschwimmer aus dem Landkreis der Wettkampftag. Zunächst galt es, das schwimmerische Können unter Beweis zu stellen. Sechs Disziplinen gab es zu bewältigen, wobei die Teams in drei Altersstufen antraten. Neun Mannschaften, jeweils ein Team aus Mellrichstadt sowie zwei Wülfershäuser Schwimmstaffeln, lieferten sich unter anderem bei Schwimm- und Taucherstaffel, Rettungsringstaffel oder dem Transport von Gymnastikbällen heiße Duelle.
Direkt im Anschluss hieß es in den Räumen der Grund- und Realschule das theoretische Wissen abzurufen. Neben Wasserwachtwissen, Naturschutzkunde und einem theoretischen Erste-Hilfe-Teil galt es auch die Praxis in der Notfallhilfe zu meistern. Hier wurden Unfallszenarien nachgestellt, die mithilfe von Schminke und Requisiten möglichst lebensecht präsentiert wurden. Je nach Altersklasse variierte dabei der Schwierigkeitsgrad.
Der Vorsitzende der Kreis-Wasserwacht, Peter Schön, der als Rektor der Grundschule ganz ungeniert die Räumlichkeiten für die Theorieprüfungen „in Beschlag genommen“ hat, freute sich über die hervorragende Organisation. Dies sei nicht zuletzt ein Verdienst des Engagements der beiden Jugendleiter im Landkreis, Christine Göpfert und ihrem Stellvertreter Johannes Schunk. Sein Dank für den reibungslosen Ablauf galt auch den Ortsgruppen im Landkreis, speziell der aus Mellrichstadt mit ihrer Leiterin Kerstin Cabut.
Vom Roten Kreuz war der Ausbildungschef des Kreisverbands, Thomas Schlott, zugegen, der den Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner vertrat und der „starken Truppe“, wie die Wasserwacht in Streits Grußwort bezeichnet wurde, gratulierte.
Endlich wurden die Medaillen und Urkunden vergeben, wobei es zu folgenden Platzierungen kam: In der Stufe I (acht bis zehn Jahre) erreichte das Team Wülfershausen 1 den ersten Platz mit 10 729 Punkten, gefolgt von Mellrichstadt (9873) und Wülfershausen 2 mit 8849 Punkten.
In beiden anderen Altersstufen herrschte das gleiche Bild auf dem Treppchen, wobei sich Wülfershausen in Stufe II (elf bis 13 Jahre) mit 10 366 Punkten und in Stufe III (14 bis 16 Jahre) mit 11 218 Punkten den Sieg sicherte. Mellrichstadt kam auf 9014 (Stufe II) und 10 556 Punkte (III) und Wülfershausen 2 auf 8124 (II) und 9525 (III) Punkte. Damit fahren wie schon im vergangenen Jahr die drei Teams von Wülfershausen 1 am 28. März zu den Bezirkswettbewerben, um in Iphofen für den Landkreis zu starten. Dafür wünschte man von Mellrichstädter Seite „viel Glück bei der unterfränkischen Meisterschaft“.
Ehrung für 25 Jahre aktive Tätigkeit
Auf dem Bild (von links):
Sebastian Schlereth, Rüdiger Reubelt,Peter Schön
Neuwahlen der Kreiswasserwacht
Am 12.03.2009 wurde die Kreis-Wasserwachtleitung auf weitere 4 Jahre neu gewählt.
Das Ergebnis zuerst:
Vorsitzender: Peter Schön; Stellvertreter: Manfred Stäblein, zweite Stellvertreterin: Dagmar Hutasch-Pfeffer, technischer Leiter: Volker Starsetzki, Jugendleiterin: Christine Göpfert, Stellvertreter: Johannes Schunk, Beisitzer: Winfried Knorz, Wolfgang Wirsing und Wolfgang Fritz.
In der Presse (Mainpost) wurde die KWW schon als eingeschworene Gemeinschaft bezeichnet, da die Wahle der Vorstandsmitglieder, in Minuten erledigt war.
Unser alter und neuer Vorsitzender Peter Schön bedauerte in einem Rückblick, dass in den zwei vergangenen Jahren der Mitgliederstand in den sieben Ortsgruppen deutlich gesunken sei. Dadurch tun sich einige Lücken in verschiedenen Ausbildungsbereichen auf. So gebe es beispielsweise keinen Ausbilder für Rettungstaucher. Erfreulich sei nach wie vor das Abschneiden bei Wettkämpfen. Mit Fug und Recht könne er behaupten, dass weiterhin die besten Rettungsschwimmer Deutschlands aus der Kreis-Wasserwacht kommen. Dabei dominiert die Ortsgruppe aus Wülfershausen, die einen deutschen Titel nach dem anderen erringt. Erfreulich sei aber, dass inzwischen die Jugend aus Mellrichstadt langsam an die Spitze drängt.
Die Nachwuchsarbeit sei ohnehin ein Schwerpunkt in allen Ortsgruppen. Neben der Ausbildung im Wasser würden den jungen Leute auch andere Möglichkeiten für die Freizeit geboten, wie etwa Zeltlager. Vorwiegend auf Bezirksebene werden Ausbildungen im Sanitätsbereich, für Gruppenleiter, für Führungskräfte und Notfallnachsorge angeboten.
Donnerstag, 5. Februar 2009
Retter retten bei jedem Wetter
Mannschaft der Wasserwacht beim Donauschwimmen in Neuburg (so) Eine Mannschaft der Wasserwacht aus Bad Königshofen hat am letzten Januarsamstag am Donauschwimmern in Neuburg teilgenommen, um so beim größten Winterschwimmen Europas mit dabei zu sein. Wie Mannschaftsführer Volker Starsetzki erklärte, fand in diesem Jahr das erfrischende Ereignis nun schon zum 40. Mal statt.
Für ihre Aufgabe, Menschen in Not zu helfen, trainieren die Bad Königshöfer Rettungsschwimmer regelmäßig im Hallenbad des Gymnasiums der Stadt. In der FrankenTherme unterstützen sie den Schwimmmeister bei der Aufsicht der Badegäste, damit die wohlbehütet den Badespaß genießen können.
Die Rettungsschwimmer von Bad Königshofen, Pascal Stirzel, Daniel Crestani, Maik Tettenborn, Volker Starsetzki, Johanna Jetschni und Judith Straub, sowie einige Fans und Begleiter fuhren frühzeitig über die Autobahn zu ihrem fernen Ziel, Neuburg an der Donau.
Nach der Anmeldung dort in der Mehrfachturnhalle wurden die Neoprenanzüge übergezogen und ein Bus brachte sie flussaufwärts zur Staustufe „Bittenbrunn“.
Pünktlich um 13 Uhr stiegen 1412 Schwimmer und 484 Schwimmerinnen ins zwei Grad Celsius kalte Donauwasser. Auch die Außentemperatur betrug nur zwei Grad. Zur Freude aller Schaulustigen beteiligte sich ein Faschingszug im Wasser und so mancher „Bauer suchte eine passende Frau“ für die Gaudi.
Nach rund 45 Minuten und 4000 Metern war das Ziel erreicht. Am Bootshaus des Donau-Ruderclubs erreichten die Schwimmer wieder festes Land unter den Füßen. Die Rettungsschwimmer von Bad Königshofen hatten sogar ein Schild von der FrankenTherme mitgeführt und es hatte die nassen Strapazen ebenfalls gut überstanden.
In der Mehrfachturnhalle erhielten die erfolgreichen Teilnehmer Medaillen. Am Abend ging es zum großen Donauschwimmer-Faschingsball. Die gesamte Organisation des Spektakels, ausgeführt von der Wasserwacht Neuburg, war hervorragend und hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und gerne werden die Bad Königshöfer auch im nächsten Jahr wieder in die eiskalte Donau springen.
Am Jubiläumsschwimmen in der Donau nahmen 244 Gruppen teil – Überwiegend von der Wasserwacht, aber auch von der DLRG, von Feuerwehren, technischem Hilfswerk, Tauchsportclubs, Bundeswehr und privaten Organisationen. Die Teilnehmer waren aus 181 Städten und Gemeinden Deutschlands, aus Slowenien und Frankreich angereist.
Dienstag, 27. Januar 2009
Kindern in Not eine Freude machen
Wasserwacht spendet 2500 Euro für die Aktion Sternstunden und an das BRK!
Beim 24-Stunden-Schwimmen Ende Dezember im Mellrichstädter Hallenbad legten sich nicht nur die Schwimmer ordentlich ins Zeug, es kam auch eine Menge Geld in die Kasse. 2500 Euro wurden laut Veranstalter, der Wasserwacht-Ortsgruppe Mellrichstadt, erwirtschaftet. 1500 Euro kommen nun der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks zu Gute, 1000 Euro erhält der Kreisverband Rhön-Grabfeld des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), zweckgebunden für die Unterstützung verschiedener ehrenamtlicher Gruppierungen.
RK-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner (hinten links) und Thomas Schlott vom BRK Rhön-Grabfeld (hinten rechts) sowie Hanns Friedrich (Mitte), Korrespondent des Bayerischen Rundfunks. Die Spenden stammen aus dem Erlös des 24-Stunden-Schwimmens der Wasserwacht Mellrichstadt, vertreten durch die Vorsitzende Kerstin Cabut (links) und Florian Johannes (rechts).
FOTO Friedrich
In Mellrichstadt wurden am Samstag Spenden von 1000 Euro an den Kreisverband Rhön-Grabfeld des Bayerischen Roten Kreuzes und 1500 Euro an die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks übergeben. Dafür bedankten sich
Als am Samstagnachmittag der große Scheck symbolisch übergeben wurde, dankte nicht nur BRK-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner für die großzügige Spende. Auch Hanns Friedrich, Korrespondent des Bayerischen Rundfunks im Landkreis, sprach den Verantwortlichen seinen Dank aus und lobte, dass man auch an diejenigen gedacht habe, denen es nicht so gut geht – vorwiegend die Kinder, die über das Sternstundenprojekt weltweit betreut werden.
Der Betrag kommt Kindern in Not zu Gute. Friedrich erinnerte an den Sternstundentag im Dezember im Bayerischen Rundfunk, als 3,26 Millionen Euro Spendengelder gesammelt wurden. Die rund 1000 ehrenamtlichen Helfer in den Spendenzentralen nahmen am Sternstunden-Tag bis Mitternacht über 55 500 Spendenzusagen entgegen. Mit der Hälfte der Summe werden bayerische Projekte gefördert, etwa auch in Nürnberg und Grafenrheinfeld. Die andere Hälfte kommt ausländischen Kinderhilfsprojekten zu Gute. Hier fließt auch die Spende aus Mellrichstadt mit ein, sagte der BR-Korrespondent.
Viel Lob für die Ausrichter
Hubert Kießner lobte die Ortsgruppe Mellrichstadt der Wasserwacht für die Idee, ein 24-Stunden-Schwimmen auszurichten. Die Veranstaltung, die es seit drei Jahren gibt, werde sehr professionell durchgeführt. In dem Zusammenhang lobte er die Mellrichstädter Wasserwachtler für ihr Engagement. Lob richtete Kießner auch an den Bayerischen Rundfunk in München und Würzburg, der die Veranstaltung unterstützt und in Radio und Fernsehen darüber berichtet hatte. „Damit wurde das 24-Stunden-Schwimmen weit über den Landkreis hinaus bekannt“, so Kießner.Nicht vergessen dürfe man natürlich die Stadt Mellrichstadt, allen voran Bürgermeister Eberhard Streit. Schließlich hat die Kommune sowohl die Oskar-Herbig-Halle als auch das Hallenbad kostenfrei für den Wettbewerb zur Verfügung gestellt. Wie der BRK-Kreisgeschäftsführer deutlich machte, habe die Stadt Mellrichstadt auch ansonsten für die Wasserwacht im Landkreis stets ein offenes Ohr und gewährt den Schwimmern im Rahmen ihrer Möglichkeiten jegliche Unterstützung.
Kerstin Cabut, die Vorsitzende der Mellrichstädter Wasserwacht, und Pressewart Florian Johannes ließen die Höhepunkte des 24-Stunden-Schwimmens Revue passieren und merkten an, dass man in diesem Jahr mit 507 Schwimmern ans Limit gekommen ist. Natürlich sei man auch stolz darüber, dass die 500er Marke geknackt wurde und die Teilnehmer nicht nur aus Rhön-Grabfeld und dem Raum Bad Kissingen kamen, sondern auch aus Thüringen und sogar aus Altötting.
Florian Johannes erwähnte in Zusammenhang mit den übergebenen Spenden auch die Sponsoren, ohne die diese Spenden gar nicht möglich gewesen wären. Alle Mitglieder der Wasserwacht Mellrichstadt hätten gerne mitgeholfen, dass die Veranstaltung wieder ein Erfolg wird. Auch in diesem Jahr – eventuell auch an den Neujahrstagen 2010 – wird es erneut ein 24-Stunden-Schwimmen in Mellrichstadt geben – natürlich wieder für einen guten Zweck.